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Eröffnung der KRISU!

Die Kritische und Solidarische Universität (KriSU) befindet sich derzeit
noch im Aufbau und öffnet alsbald ihre Türen. Sie versteht sich als ein
Ort der Selbstverwaltung, des Austauschs und der Diskussion. Als ein Ort
der emanzipativen und kritischen Wissensproduktion, der alternative
Lebens- und Produktionsweisen gegen Kapital und Staat diskutiert und
umsetzen möchte. Die herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse
hinterfragend, ergründet sie u.a. die Einbettung der traditionellen
Universität in den kapitalistischen Verwertungsprozess, versucht
alternative Lebensweisen aufzuzeigen und vorzuleben sowie eine
Solidarische Ökonomie zu diskutieren und zu fördern. Feminismus,
Antirassismus und das Engagement gegen Antisemitismus und Islamophobie
sind Grundlagen der KriSU und als wichtige Bestandteile ihrer Praxis zu
verstehen.

In Abgrenzung von der traditionellen Universität richtet sich die KriSU
an Menschen mit und ohne Matura. Sie steht offen für Alle, unabhängig
von sozialer Herkunft, Staatsbürger_innenschaft und/oder dem Zugang zu
finanziellen Mitteln, die sich mit den Grundsätzen der KriSU
einverstanden erklären. Sie möchte Tanz-, Theater- und Musikgruppen,
Künstler_innen, Arbeiter_innen, Hausmännern und -frauen, Migrant_innen,
Studierenden und Nicht-Studierenden sowie anderen gesellschaftlichen
Gruppen Raum für Diskussionen und Aktionen bieten.

Wir laden ein, die KriSU mitzugestalten, mit Leben zu füllen und aktiv
am Aufbau eines solidarischen Lebens mitzuwirken. Es ist Zeit, unser
Leben eigenständig in unsere Hände zu nehmen!

Weitere Informationen über Zeit und Ort der Eröffnung findest du bald
auf http://krisu.blogsport.de

2.12.: ws#6: thesen zu uni, arbeitsteilung & deren überwindung

am mi., 2.12.2009 diskutieren wir um 17 uhr in der südtiroler hochschülerInnenschaft „Do you remember Wissensfabrik?, oder: Warum auch 2009 die Universität zerschlagen werden muss. 12 Thesen und ein unausgewiesenes Zitat zur Universität in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung des postfordistischen Kapitalismus und deren Überwindung“ von martin birkner. text unter texte; input gibt´s auch ; )

ausgangspunkt der thesen war ein workshop im rahmen der besetzung: „von der unikritik zur solidarischen ökonomie der bildung“, aus welchem übrigens die hiermit empfohlene plattform „MASSENUNI“ entstanden ist: massenuni.blogsport.de

25.11. ws#5: Kommuniqué einer abwesenden Zukunft!

Am 25.11. diskutieren wir ab 17 Uhr in der Südtiroler HochschülerInnenschaft das soeben auf deutsch übersetzte Kommuniqué einer abwesenden Zukunft des Kollektivs „research&destroy“ aus der besetzten Universität von Santa Cruz (Kalifornien). Text in Kürze unter „texte“

18.11.: Situationismus galore!

ws #4: 17 Uhr, Südtiroler HochschülerInnenschaft, Schwarzspanierstr. 15, Stiege 1, 1. Stock:
Wir diskutieren „Über das Elend im Studentenmilieu“ der Situationistischen Internationale. Es gibt auch einen Input!

15.11.: Vom Uniprotest zur Solidarischen Ökonomie der Bildung

Workshop, Besetztes Audimax der Universität Wien, So., 15.11., 14.00-16.00 Uhr

Inhalt: Wie kann eine Protestdynamik nach dem Ende von Hörsaal-Besetzungen aussehen? Was wäre eine längerfristige Perspektive der Bewegung? Wie erweitern wir die Bewegung inhaltlich und schärfen zugleich ihren Fokus? Wie entgehen wir der Reduktion auf “Forderungen an die Politik”? Wie könnte eine “andere Uni” aussehen? Wäre eine “andere Uni” noch eine “Universität”?

Für eine Antwort auf diese Fragen wollen wir die Universität bzw. das Bildungssystem im gesellschaftlichen Kontext, als Teil kapitalistischer Produktionsverhältnisse und vor dem Hintergrund einer globalen Krise begreifen.

Ziel: des Workshops ist Vernetzung von Aktivitäten, die ein Projekt “Solidarische Universität” inhaltlich und organisatorisch vorantreiben wollen, das kapitalistische Produktionsverhältnisse angreift und parziell transzendiert. Dazu geben wir als Input kurze Thesen, sammeln Ideen und öffnen eine Debatte um konkrete Schritte.

Input/Organisierung: seitens verschiedener AktivistInnen aus folgenden Gruppen/Initiativen: Grundrisse, Perspektiven, Streifzüge, Boku- und Akademie- AktivistInnen, Sinet, Attac und andere.

Kontakt: andreas.exner*ÄT*chello.at, 0699 12 72 38 87

Thesen-Inputs: ca. je 5 Minuten (derzeitiger Stand):

1) “Welche Uni? – Zugang zum und Unabhängigkeit vom herrschenden System” (Markus Schallhas)

2) “Privatisierung und kapitalistische Ökonomisierung der Universität” (Petra Ziegler)

3) “Die Universität und ihre Rolle in der kapitalistischen Arbeitsteilung” (Martin Birkner)

4) “Dogmatischer Pluralismus – wie entstehen die Gegenstände der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften?”
(Franz Nahrada)

5) “Für eine Solidarische Ökonomie der Universität” (Brigitte
Kratzwald)

6) Input von AktivistInnen der Akademie der Bildenden Künste (Sophie Schasiepen)

http://www.social-innovation.org/?p=1362